KfW-Förderung für Nahwärmenetze

 

Das Programm " KfW-Programm Erneuerbare Energien - Premium (271, 281)" fördert  Investitionen z. B. zur Erzeugung von Wärme aus erneuerbaren Energien und den Bau von Wärmespeichern und Wärmenetzen in Deutschland.

Damit können unter anderem folgende Anlagen errichtet und erweitert werden:

  • große, automatisch beschickte Biomasse-Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung mit mehr als 100 Kilowattstunden Nennwärmeleistung
  • streng wärmegeführte KWK-Biomasse-Anlagen mit bis zu 2 Megawatt Nennwärmeleistung
  • Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden, mit einem Wärmeabsatz von mindestens 500 Kilowattstunden pro Jahr und Meter Trasse

Das Programm bietet:

  • langfristige und zinsgünstige Kredite
  • attraktive Tilgungszuschüsse
  • zusätzlich vergünstigter Zinssatz für kleine Unternehmen (KU)
  • 3 Jahre tilgungsfreie Anlaufzeit
 

Wärmenetze

Für ein zu errichtendes Nahwärmenetz wird neben einem zinsgünstigen Kredit zusätzlich ein Tilgungszuschuss in Höhe von 60 Euro je Meter Trassenlänge gewährt, höchstens jedoch 1 Million Euro.

Der in den Programmrichtlinien geforderten Mindestwärmeabsatzes von 500 kWh/ (m*a) im gesamten Netz ist nachzuweisen. Es reicht aus, wenn der Investor diesen Wärmeabsatz bei der Antragstellung auf der Grundlage seiner wärmetechnischen Auslegungen glaubhaft erläutern kann.

Das Ingenieurbüro Leidig hat diesen Nachweis bereits mehrfach erfolgreich erstellt.