Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung

 

Eingriffe in Natur und Landschaft sind nach der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung vorrangig zu vermeiden. Sofern das nicht möglich ist, sind landschaftspflegerische Maßnahmen zu ergreifen.

Grundidee der Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung ist, dass unvermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch gleichartige oder gleichwertige landschaftspflegerische Maßnahmen ausgeglichen oder ersetzt werden.

 

Beispiele für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen:

  • Streuobstwiesen
  • Aufforstung/Aufwertung von Waldrändern
  • Baum-/Strauchhecken, Hochstauden
  • wegbegleitende Blühstreifen
  • Umwandlung von Acker in Grünland
  • Schaffung von Biotopen
  • Anlage von Feuchtbiotopen

 

 

Neben den Schutzgütern Natur und Landschaft sind auch Eingriffe in das Schutzgut Boden auszugleichen.

Beispiele hierfür sind: 

  • Entsiegelung
  • Teilentsiegelung
  • Rekultivierung
  • Dachbegrünung
  • Überdecken baulicher Anlagen